"In den vergangenen zehn Jahren sind durch Blogs oder soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ extrem viele neue Begriffe entstanden", sagt Dirk Bathen, Redaktionsleiter des Trendbüros. Außerdem hätten Begriffe wie "chatten" oder "surfen" - vor zehn Jahren noch im Szene-Duden aufgeführt - längst Eingang in den Standard-Duden gefunden, so dass die Zeit für eine Neuauflage reif gewesen sei. Das Szene-Wörterbuch ist so etwas wie der rebellische kleine Bruder des "normalen" Duden. Das Nachschlagewerk versteht sich als Momentaufnahme des Sprachgebrauchs. Dennoch gibt es Wörter, die sowohl im altehrwürdigen als auch im neumodischen Duden stehen, wie zum Beispiel "Abwrackprämie", "fremdschämen" oder "vorglühen". "Für uns ist Sprache ein Indikator für gesellschaftlichen Wandel", sagt Dirk Bathen. "Es zeichnet sich ab, dass möglichst viele Informationen auf wenig Raum transportiert werden, das Weglassen von Silben oder ganzen Verben ist ein Zeichen dafür. Daran lässt sich ablesen, wie die Menschen mit der Flut an Informationen umgehen." Bathen spielt auf neue Kurzformen der Kommunikation wie etwa Twitter an.
Siehe auch: http://szenesprachenwiki.de/
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„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“
Sokrates (470 - 399 v. Chr.)
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Erstmals ist in Großbritannien ein Teenager wegen Mobbings im Internet zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Die 18-jährige Britin hatte eine Bekannte seit Jahren verbal und auch körperlich bedroht.
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“Clocks slay time… time is dead as long as it is being clicked off by little wheels; only when the clock stops does time come to life.” - William Faulkner

Stop watching the clock
I personally prefer to live without the clock. Let the article inspire you: http://zenhabits.net/2009/08/how-to-live-without-the-clock/
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Einige Merkmale der Geisteshaltung hinter dem Kommentar über das Internet:
- besitz- und eigentumsorientiert als höchster Wert
- Verteidigung des Alten aus Prinzip, aber nur von dem, was zum System passt
- Uninformiertheit
- Angst vor Veränderung und Neuem
- Abwertung und Ignoranz beim Thema Jugend, damit verbunden
- Aufwertung von Alter und Tradition
- scharfe Abgrenzung zwischen den Generationen
Diese Merkmale (u.a.) sind dem patriarchalen Paradigma immanent. Und nur diesem.
Genieße jetzt Offenster Brief zum dümmsten Text eines Journalisten über das Internet
Weitere Information: Was ist das patriarchale Paradigma?Comments [2]
Gute Leser/innen können verstehen, was mit diesem Satz gemeint ist, auch wenn kein einziges Wort richtig geschrieben ist.
Um den Sinn eines einzelnen Satzes zu erfassen, darf die Dauer des Erfassens nicht über der rund 2 Sekunden dauernden Speicherkapazität des Kurzzeitgedächtnisses liegen.
Liegt die Lesegeschwindigkeit unter 240 Wörtern pro Minute, ist der Anfang des Satzes schon vergessen. Der Satz muss dann teilweise neu gelesen werden, wobei sich die Lesegeschwindigkeit stark verringert.
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