Zum Film The Obama Deception
Die fatalistisch-negative Perspektive des Films ist absolut unannehmbar. Sie hängt unmittelbar mit der Grundstimmung der neurotischen Machtprojektion zusammen.
Man ergeht sich in düsteren Befürchtungen und Unterstellungen, hat aber selbst nichts zu bieten.
Besonders kennzeichnend für diese klägliche Hilflosigkeit finde ich die Szene, in der Protestierende vor einem Tagungsort der Bilderberger stehen und mit Megaphonen rufen: “Wir haben keine Angst vor euch!”
Die Fixierung auf die angeblich Maßgeblichen und Mächtigen ist infantil und selbstentwürdigend. Hierzu gehört, sich zum Opfer der Systemkrise zu machen und alles nur noch wie ein unentrinnbares Unheil ablaufen zu sehen.
In Wahrheit ist nämlich das genaue Gegenteil der Fall: Erst durch die Krise eines auf Lügen, Gier und Selbsttäuschung basierenden Systems kann der Bezug zu echten Werten wieder hergestellt werden — und er stellt sich dadurch auch auf eine ganz natürliche Weise, quasi wie von selbst, her.
Das passiert zuallerletzt durch Planung von “Geheimgruppen” und Megareichen. Die Krise ist nicht nur notwendig und unvermeidbar, sie ist heilsam und voll von neuen Chancen.
via radio-reschke.de
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